Baustein 01
Gebäudewert und Einheiten
Wohnfläche, Einheiten, Ausstattung und Sanierungen bestimmen die Grundlogik.
Wohngebäude · Mehrfamilienhaus
Mehrfamilienhäuser verbinden Gebäudewert, Vermietung und Verantwortung. Je mehr Einheiten, desto wichtiger werden Werte, Verantwortlichkeiten und Vertragsgrenzen.
§ 34d
geprüfte Zulassung
VEMA eG
unabhängiger Marktzugang
14 Jahre
Versicherungspraxis

Bauplanstatus
Gebäudeversicherung für Mehrfamilienhaus und vermietete Immobilien prüfen: Gebäudewert, Nutzung, Haftung und Elementarrisiken strukturiert verbinden.
Baustein 01
Wohnfläche, Einheiten, Ausstattung und Sanierungen bestimmen die Grundlogik.
Baustein 02
Nutzung, Mieterstruktur und Eigentümerpflichten werden mitgedacht.
Baustein 03
Starkregen, Rückstau und Haftungsthemen greifen im Bestand ineinander.
Position 01
Bei einem Mehrfamilienhaus reicht die Zahl der Wohnungen nicht aus. Baujahr, Wohn- und Gewerbeflächen, Bauart, Geschosse, Keller, Dach, Nebengebäude und technische Anlagen bilden gemeinsam die Grundlage für eine belastbare Risikobeschreibung.
Abweichungen zwischen Antrag, Vertragsunterlagen und tatsächlichem Gebäude sollten vor einem Schaden auffallen. Das gilt besonders, wenn Flächen erweitert, Dachgeschosse ausgebaut oder Nutzungen verändert wurden.
Position 02
Dach, Leitungen, Heizung, Fenster und Elektroinstallation verändern nicht nur den Zustand des Hauses. Sie können auch für Wertermittlung, Risikoeinschätzung und Annahme relevant sein. Deshalb sollten Modernisierungen mit Jahr, Umfang und gegebenenfalls Nachweisen dokumentiert werden.
Entscheidend ist nicht ein einzelner Rechenwert, sondern ob die vertragliche Bewertungsmethode und die erfassten Gebäudemerkmale zum heutigen Objekt passen. Anbauten, hochwertige Ausstattung und energetische Technik dürfen dabei nicht unsichtbar bleiben.
Position 03
Vollständige Wohnnutzung, Gewerbeanteile, Ferienvermietung, Sanierungsphasen und Leerstand sind unterschiedliche Risikosituationen. Auch zeitweise ungenutzte Einheiten können besondere Angaben oder Schutzmaßnahmen erforderlich machen; maßgeblich sind die konkreten Bedingungen.
Vorschäden sollten nicht nur als Anzahl erfasst werden. Ursache, betroffene Gebäudeteile, Reparatur und getroffene Präventionsmaßnahmen helfen dabei, ein wiederkehrendes Risiko von einem erledigten Einzelfall zu unterscheiden.
Position 04
Erst wenn Gebäude und Nutzung sauber beschrieben sind, lassen sich Vertragsinhalte sinnvoll vergleichen. Relevant sind unter anderem versicherte Gefahren, Elementarschutz, Rückstau, Ableitungsrohre, grobe Fahrlässigkeit, Mietausfall nach einem versicherten Gebäudeschaden und technische Anlagen.
Diese Punkte sind keine pauschale Leistungszusage. Sie bilden eine Prüfliste, die mit dem konkreten Objekt, den Bedingungen und dem gewünschten Selbstbehalt abgeglichen werden muss.
Systemlage
Je nach Ausgangslage gehören angrenzende Absicherungen zur Prüfung.
Ablauf
Mehrfamilienhaus, vermietete Wohnung oder Portfolio werden klar getrennt.
Sanierungen, Modernisierung und Zustand fließen in die Prüfung ein.
Gebäude, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, Rechtsschutz und Elementar werden verknüpft.
Ansprechpartner

Inhaber FELSAR · § 34d
Ich prüfe Mehrfamilienhäuser als bewirtschafteten Bestand mit Gebäudewert, Nutzung und Verantwortung.
Fragen
Neben Baujahr, Fläche und Einheiten sind Bauart, Nutzung, Modernisierungen, Gebäudetechnik, Nebengebäude, Leerstand und Vorschäden wichtige Prüffelder.
Sie verändern Zustand, Ausstattung und gegebenenfalls den Gebäudewert. Welche Angaben der Versicherer benötigt, hängt von der Bewertungsmethode und dem konkreten Vertrag ab.
Dauer, Umfang und Anlass des Leerstands sollten dem Vertrag gegenübergestellt werden. Je nach Bedingungen können Meldungen oder besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sein.
Neben Art und Höhe sind Ursache, Reparatur und Präventionsmaßnahmen wichtig. So lässt sich beurteilen, ob ein Risiko fortbesteht oder nachvollziehbar behoben wurde.
Ich prüfe, wo Substanz, Haftung und Ertrag Ihrer Immobilie abgesichert sind und wo Lücken bleiben.