Position 01
Welche Absicherung ein Bauvorhaben wirklich braucht
Ein Bauvorhaben ist kein einzelnes Risiko, sondern mehrere, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstehen. Vier Bausteine tragen die Hauptlast - und sie greifen nicht gleichzeitig, sondern nacheinander.
Die Bauherrenhaftpflicht deckt Ihre Haftung gegenüber Dritten ab, die aus der Baustelle entsteht. Sie ist keine gesetzliche Pflichtversicherung, aber praktisch die eine Absicherung, auf die kaum ein Bauherr verzichten sollte, weil Sie als Bauherr die Verkehrssicherungspflicht für die Baustelle tragen.
Die Bauleistungsversicherung sichert das Bauvorhaben selbst: unvorhergesehene Schäden am entstehenden Bauwerk während der Bauzeit, bevor überhaupt ein fertiges Gebäude existiert.
Die Feuerrohbauversicherung trägt das Brandrisiko in der Rohbauphase. Bei vielen Wohngebäudetarifen ist sie beitragsfrei enthalten, wenn die Wohngebäudeversicherung rechtzeitig abgeschlossen wird. Umfang und Dauer dieses Einschlusses unterscheiden sich je nach Tarif.
Die Wohngebäudeversicherung für den Neubau schließlich ist kein Baustein der Bauphase, sondern ihr Ziel: der dauerhafte Schutz für das fertige Gebäude.
Bauherrenhaftpflicht
Haftung, Verkehrssicherung und Schäden gegenüber Dritten sauber einordnen.
Bauherrenhaftpflicht vertiefen →Feuerrohbauversicherung
Brandrisiko im Rohbau und den Anschluss an den Gebäudeschutz vorbereiten.
Feuerrohbau einordnen →Wohngebäudeversicherung Neubau
Den Übergang in den dauerhaften Gebäudeschutz planen.
Neubau absichern →
